Wie sich Mitleid von Mitgefühl unterscheidet?

Wie sich Mitleid von Mitgefühl unterscheidet?

Gefühle des Mitleids und des Mitgefühls sind in vielerlei Hinsicht ähnlich, aber es gibt auch bedeutende Unterschiede zwischen ihnen, es ist wichtig zu verstehen, worin sie genau bestehen.

Mitgefühl statt Mitleid

Beschreibung von Konzepten

Mitgefühl bedeutet die Fähigkeit, sich einzufühlen, die Gefühle anderer zu verstehen, was in ihrer Seele vor sich geht. Mitleid hat eine verheerende Wirkung auf die Seele der Person, an die es gerichtet ist. Mitgefühl für andere ist die Fähigkeit, ihren emotionalen Zustand genau zu bestimmen. Die Fähigkeit, unabhängig von den Umständen zu handeln, um anderen nicht zu schaden. Die Person, die Mitleid erregt, signalisiert ihre eigene Schwäche und eine gewisse „Fehlerhaftigkeit“, ihr Leiden wird aus der Ferne festgestellt. Dieses Gefühl wird von destruktiver Energie begleitet, zeigt die Unfähigkeit des anderen, eine schwierige Situation aus eigener Kraft zu überwinden, indem er die Opferposition hinter sich erkennt.

Mitgefühl gilt als besondere Eigenschaft, die Bereitschaft, ohne zu zögern zu helfen, auf diese Weise die innere Liebe zum Nächsten auszudrücken, seinen Schmerz zu spüren und zu akzeptieren. Ein mitfühlender Mensch ist aufmerksam und einfühlsam gegenüber denen, die ihm nahe stehen, respektiert ihre Interessen und Erfahrungen Das Wesen des Mitleids besteht nicht darin, den materiellen Reichtum zu mehren, sondern den Geist von der Bindung an sie zu befreien. Sympathie bedeutet Mitgefühl, den Wunsch, einem anderen ein schweres, wenig beneidenswertes Schicksal zu ersparen. Das Objekt des Mitleids sind leidende Wesen, sein Aspekt besteht in dem Wunsch, sie von ihren Qualen zu befreien.

Mitleid hat einen Hauch von Überlegenheit in sich. Jemand, der es hervorruft, wird als Versager wahrgenommen. Man sollte niemanden bemitleiden – dieses Gefühl ist destruktiv. Es riecht nach Arroganz und hat eine zerstörerische Wirkung sowohl auf denjenigen, der bemitleidet wird, als auch auf denjenigen, der es hervorruft.

Diejenigen, die Mitleid fordern, wollen ihr Leiden anerkennen.

Ähnlichkeiten


Auf den ersten Blick scheinen Mitleid und Mitgefühl identische Konzepte zu sein, sie sind sich tatsächlich ähnlich. Beide drücken die Sorge um andere aus. Und auch wenn ihre emotionalen Untertöne unterschiedlich sind, sind die Ähnlichkeiten durchaus vorhanden. Mitleid mit Mitgefühl deutet auf das Vorhandensein von Traurigkeit hin. Sie sind durch Traurigkeit gekennzeichnet. Diese Gefühle sind Ausdruck menschlicher Werte, sie sind beide notwendig. Die Menschlichkeit hängt von ihnen ab.

Jeder sieht die Ähnlichkeit, aber nicht jeder kann den Unterschied erkennen, aber er lässt sich nicht leugnen.

Mitleid bezieht sich oft auf das Gefühl, dass jemand leidet oder in einer schwierigen Situation ist, während Mitgefühl eher eine aktivere Emotion darstellt, die oft zu Handlungen führt, um das Leiden des anderen zu lindern. Mitleid ist häufig passiv; es erkennt das Leid und hat ein Gefühl der Traurigkeit, ohne unbedingt eine Lösung anzubieten. Mitgefühl hingegen kann zu Empathie führen und Mitgefühl anregen, was bedeutet, dass man den Schmerz oder die Schwierigkeiten eines anderen tiefer versteht und bereit ist, zu helfen.

Wichtig ist auch, dass Mitgefühl oft als positiver angesehen wird, da es eine Verbindung zwischen Menschen fördert und das soziale Gefüge stärkt. Es kann dazu beitragen, das psychische Wohlbefinden sowohl desjenigen, der Mitgefühl empfindet, als auch desjenigen, der Hilfe erhält, zu verbessern.

Die Hauptunterschiede

Was ist der Unterschied zwischen Mitleid und Mitgefühl??

Man sollte sich dem Mitgefühl verpflichtet fühlen und dabei Mitleid vermeiden. Bei ersterem liegt der Schwerpunkt auf Stärke und Freiheit, während letzteres als Ausdruck von Schwäche dient und Abhängigkeit erzeugt.