Lehrerin/Bibliothekarin in der Schule – nicht die bekannteste Position in der Öffentlichkeit. Aber auch diese Spezialisten haben ihre eigenen Aufgaben bei der Arbeit, Stellenbeschreibungen. Es ist nützlich zu wissen, wie hoch ihr Gehalt ist, welches Portfolio erforderlich ist und wie die Zertifizierung durchgeführt wird.

Inhalt
Aufgaben und Verantwortlichkeiten
Lehrer sind verantwortlich für die Vermittlung von Wissen, die Entwicklung von Lehrplänen und die Förderung sozialer Kompetenzen bei den Schülern. Bibliothekare unterstützen den Bildungsprozess, indem sie Zugang zu Informationsquellen bereitstellen, Leseprogramme organisieren und Schülern sowie Lehrkräften bei der Recherche helfen.
Erforderliche Qualifikationen und Portfolio
Für Lehrer ist in der Regel ein abgeschlossenes Hochschulstudium im Fachgebiet sowie ein pädagogisches Staatsexamen erforderlich. Bibliothekare benötigen eine Ausbildung oder ein Studium im Bereich Bibliotheks- und Informationswissenschaften. Ein überzeugendes Portfolio sollte Unterrichtskonzepte, Projektbeschreibungen und Nachweise über Weiterbildungen enthalten.
Gehalt und Karrierechancen
Das Gehalt variiert je nach Bundesland, Berufserfahrung und Schulform. Lehrer verdienen in Deutschland im Durchschnitt zwischen 3.500 und 5.500 Euro brutto im Monat. Bibliothekare an Schulen erhalten in der Regel zwischen 2.800 und 4.000 Euro brutto monatlich. Beide Berufe bieten attraktive Karrierechancen, beispielsweise in der Schulverwaltung oder im Bereich der Bildungspolitik.
Zertifizierung und Weiterbildung
Die Zertifizierung erfolgt bei Lehrern durch das Staatsexamen und den Vorbereitungsdienst (Referendariat). Bibliothekare können sich durch spezielle Zertifikatskurse weiterqualifizieren. Zudem werden regelmäßig Fortbildungen angeboten, um auf dem neuesten Stand der Bildungs- und Informationstechnologien zu bleiben.
Merkmale
Die Schule besteht in erster Linie aus Lehrern verschiedener Fächer – das weiß jeder. Und traditionell wird die Position eines Bibliothekars dort eher als eine unterstützende Rolle angesehen. Aber das Leben macht seine Korrekturen, und im Zusammenhang mit der wachsenden Bedeutung solcher Momente, erschien ein neuer Beruf – Schulbibliothekar.
Diese Position wurde 2011 offiziell eingeführt, und zwar nicht auf lokaler Ebene, sondern durch das Bildungsministerium.
Natürlich pflegt der Lehrer-Bibliothekar die bestehende Büchersammlung und erweitert sie nach Möglichkeit. Der Schwerpunkt liegt jedoch auf etwas ganz anderem – die Bibliothek der Bildungseinrichtung sollte ein vollwertiges Mittel zur Sozialisierung der Schüler werden und nicht nur ein Ort, an dem sie von Zeit zu Zeit Bücher ausleihen. Ziel ist es, die Kommunikation zu verbessern und die Bibliothek zu einem vollwertigen Teil der Informationserziehung zu machen. Die offiziellen Erlasse betonen, dass die Bedeutung der Leseinitiative seitens der Kinder selbst wachsen soll, d.h. sie sollen bewusst interessiert und angezogen werden und nicht nur die Vorgabe haben, diese oder jene Publikation zu lesen.
Die Verantwortung des Lehrerbibliothekars ist viel größer und seine Arbeit ist viel vielfältiger als die des alten Schulbibliothekars, aber auch sein Status ist höher – er ist faktisch den „Fachlehrern“ gleichgestellt.
Darüber hinaus erfüllt der Lehrer-Bibliothekar weitere wichtige Aufgaben:
- Organisation von literarischen Veranstaltungen, Buchclubs und Lesewettbewerben, um das Interesse der Schüler an Literatur zu fördern.
- Unterstützung der Schüler bei der Entwicklung von Recherchefähigkeiten und dem kritischen Umgang mit Informationen, was in der heutigen digitalen Welt von großer Bedeutung ist.
- Zusammenarbeit mit Lehrkräften, um Unterrichtsprojekte zu unterstützen, bei denen Bibliotheksressourcen effektiv genutzt werden können.
- Förderung der digitalen Kompetenz, indem Schüler an den Umgang mit elektronischen Ressourcen und Online-Datenbanken herangeführt werden.
Ein moderner Schulbibliothekar trägt somit aktiv zur ganzheitlichen Entwicklung der Schüler bei, indem er nicht nur Lesekompetenz vermittelt, sondern auch wichtige Fähigkeiten für das Lernen im 21. Jahrhundert fördert.
Dieser Ansatz war zulässig:

Berufsbeschreibung
Die Hauptaufgaben des Amtsinhabers sind folgende:
Aber die Liste der Werke eines solchen Spezialisten endet hier noch nicht. Weitere Aufgaben sind:

Ein typisches Portfolio eines Bibliothekars umfasst:

Zu den Fähigkeiten und Kenntnissen von Bibliothekspädagogen gehören:
Verantwortlichkeiten umfassen:

Bildung
Eine besondere pädagogische Ausbildung ist für diese Stelle nicht erforderlich. Es ist nur notwendig, die Fähigkeiten eines Bibliothekars zu besitzen. Dies wird direkt durch den Erlass des Ministeriums für Gesundheit und soziale Entwicklung über die Genehmigung der Position des Lehrers-Bibliothekars vorgeschrieben. Es heißt, dass er eine höhere Berufsausbildung haben muss – egal, ob es sich um eine pädagogische oder bibliothekarische Ausbildung handelt. Die gleiche Reihenfolge besagt, dass es keine Anforderungen für die Länge der Dienstzeit gibt, aber es wirkt sich auf die Höhe der Zahlung.

Dennoch wird in naher Zukunft eine zusätzliche Ausbildung erforderlich sein. In Ermangelung einer pädagogischen Ausbildung ist der/die Bibliothekar/in ab dem 1. Januar 2019 verpflichtet, eine zusätzliche berufliche Ausbildung in Übereinstimmung mit der Ausrichtung der Tätigkeit der Bildungseinrichtung zu absolvieren.
Zu beachten ist auch ein Verfahren wie die Zertifizierung. Die Reihenfolge ist wie folgt:
Welches Gehalt?
Einigen Daten zufolge liegt dieser Wert in Russland im Durchschnitt zwischen 20 und 25 Tausend Rubel. Viele Dinge spielen eine Rolle, auch die Jahreszeit; normalerweise sind die Löhne zu Beginn des Jahres am höchsten und am Ende des Frühlings sinken sie. Es ist erwähnenswert, dass die Situation nicht überall so gut beschrieben ist. So, nach einer Reihe von Quellen, die realen Sätze der Zahlung in Russland sind 13-14 Tausend Rubel. In den „zwei Hauptstädten“ ist die Situation etwas besser (bis zu 27000), und im Hohen Norden und teilweise im Fernen Osten ist das Gehalt eines Lehrer-Bibliothekars gleich 20-25 Tausend; in ländlichen Gebieten beträgt die Bezahlung nur 10-11 Tausend, und der führende Lehrer-Bibliothekar kann zusätzlich 4000-5000 in die Hand bekommen.
Wichtige Fähigkeiten und Kompetenzen
Fördern Sie Kommunikationsfähigkeiten, indem Sie klare Anweisungen geben, aktiv zuhören und auf individuelle Bedürfnisse der Schüler eingehen. Lehrer und Bibliothekare müssen komplexe Informationen verständlich vermitteln und Diskussionen moderieren können.
Organisationsgeschick ist unverzichtbar. Planen Sie Unterrichtseinheiten und Bibliotheksprojekte effizient, verwalten Sie Ressourcen präzise und strukturieren Sie Lernmaterialien übersichtlich, um Schülern den Zugang zu Wissen zu erleichtern.
Digitale Kompetenz erweitert den Bildungsraum. Nutzen Sie Datenbanken, E-Books und Lernplattformen, um Schülern digitale Recherchefähigkeiten beizubringen. Schulen Sie sich regelmäßig in neuen Technologien, um aktuelle Lernmethoden zu unterstützen.
Kritisches Denken stärken Sie, indem Sie Schüler dazu anregen, Informationen zu analysieren und eigene Schlussfolgerungen zu ziehen. Stellen Sie gezielte Fragen und bieten Sie Raum für Reflexion, um fundierte Urteilsbildung zu fördern.
Empathie und Geduld schaffen ein unterstützendes Lernumfeld. Reagieren Sie sensibel auf Herausforderungen der Schüler, um Motivation und Selbstvertrauen aufzubauen. Emotionale Intelligenz ermöglicht es, Konflikte zu lösen und Beziehungen nachhaltig zu gestalten.
Teamfähigkeit zeigt sich in der Zusammenarbeit mit Kollegen, Eltern und externen Partnern. Entwickeln Sie interdisziplinäre Projekte und unterstützen Sie kollektive Bildungsziele durch offene Kommunikation und gegenseitige Unterstützung.
Karrierechancen und Entwicklungsmöglichkeiten
Nutzen Sie Fortbildungen im Bereich Medienpädagogik, um Ihre Kompetenzen als Lehrer oder Schulbibliothekar zu erweitern. Schulen suchen vermehrt Fachkräfte, die digitale Lernressourcen effektiv integrieren können. Zertifizierungen in Informationskompetenz oder Leseförderung eröffnen zusätzliche Einsatzmöglichkeiten, etwa als Fachberater oder Koordinator schulischer Leseprogramme.
Bewerben Sie sich für Leitungspositionen, wie die Leitung der Schulbibliothek oder Fachschaften. Diese Rollen bieten nicht nur höhere Verantwortung, sondern auch bessere Vergütungsmodelle. Eine Spezialisierung auf inklusive Bildung oder Sprachförderung steigert Ihre Attraktivität für Schulen mit vielfältigen Schülergruppen.
Arbeiten Sie mit externen Bildungseinrichtungen zusammen. Kooperationen mit Universitäten oder öffentlichen Bibliotheken bieten Zugang zu Forschungsprojekten und erweitern Ihr berufliches Netzwerk. Diese Partnerschaften erhöhen die Chance, an innovativen Bildungsinitiativen teilzunehmen und sich als Experte zu positionieren.
Streben Sie Führungsrollen auf Verwaltungsebene an. Positionen wie Fachbereichsleitung oder Schulentwicklungsberater ermöglichen Ihnen, Bildungsstrategien mitzugestalten. Ein Masterabschluss in Bildungsmanagement oder Bibliothekswissenschaften unterstützt diese Ambitionen.
Nutzen Sie digitale Plattformen zur Veröffentlichung eigener Unterrichtsmaterialien oder Leseempfehlungen. Diese Sichtbarkeit kann zu Einladungen für Vorträge oder Workshops führen und eröffnet langfristig Möglichkeiten, an bildungspolitischen Entscheidungsprozessen mitzuwirken.
