
Viele Kinder im Vorschulalter neigen zur Egozentrik. Sie hören nur sich selbst. Die Sprache des Kindes ist auf einen inneren Dialog mit seiner eigenen Person ausgerichtet. Er spricht über jede seiner Handlungen.

Was ist das??
Egozentrik besteht darin, dass eine Person die Bedürfnisse, Wünsche und Forderungen anderer Menschen nicht wahrnimmt. Das Subjekt ist nicht in der Lage, sich in andere Menschen hineinzuversetzen. Es ist von seiner eigenen Exklusivität überzeugt.

In der Psychologie wird die kindliche Egozentrik als integraler Bestandteil der Persönlichkeitsentwicklung betrachtet. Er grenzt nicht an Pathologie. Das Kleinkind versucht, seine Wünsche um jeden Preis zu befriedigen. Auf diese Weise versucht es, sich zu behaupten.

Das egozentrische Kind ist von der Richtigkeit seiner Gedanken überzeugt. Es kommuniziert und spielt nur mit Kindern, die seine Ansichten vollständig teilen. Das Kleinkind ist nicht in der Lage, die Meinung anderer Menschen anzuerkennen. Sie können keine Informationen wahrnehmen, die ihren persönlichen Erfahrungen widersprechen. Die Wahrnehmung des Kindes ist auf seine eigenen Ziele ausgerichtet.

Egozentrische Kinder sind aufgrund ihrer Isolation und ihrer Neigung zu Konflikten nicht in der Lage, in einem Team zu arbeiten. Hier sind einige Beispiele für die Manifestation des Verhaltens eines kleinen Egozentrikers.

Die Manifestation der Selbstbezogenheit kann sich auf das weitere Leben auswirken. Das egozentrische Denken der Kinder eignet sich gut zur Korrektur. Eltern müssen große Anstrengungen unternehmen, um das Kind davon zu befreien.

Gründe
Egozentrisches Denken bei Vorschulkindern kann aus verschiedenen Gründen auftreten.
Ein wichtiger Grund ist die natürliche Entwicklungsphase, in der sich Kinder befinden. Im Vorschulalter sind Kinder häufig noch nicht in der Lage, die Perspektiven anderer zu verstehen. Sie sind damit beschäftigt, ihre eigene Identität zu formen und ihre emotionalen und sozialen Fähigkeiten zu entwickeln.
Zusätzlich können egozentrisches Verhalten und Denken durch die Erziehung und das Umfeld des Kindes beeinflusst werden. Kinder, die in einem stark auf sich selbst konzentrierten Umfeld aufwachsen, tendieren dazu, auch egozentrische Denkweisen zu entwickeln.
Ein weiteres wichtiges Element ist die kognitive Entwicklung. Kinder in diesem Alter sind oft impulsiv und denken nicht immer über die Konsequenzen ihrer Handlungen nach. Dies kann zu egozentristischen Äußerungen führen, da sie den Fokus auf ihre eigenen Bedürfnisse und Wünsche legen.
Es ist wichtig zu beachten, dass egozentrisches Denken ein normaler Teil der kindlichen Entwicklung ist und sich mit zunehmendem Alter und durch soziale Interaktionen mit Gleichaltrigen verringern kann. Pädagogen und Eltern können durch gezielte Förderung von Empathie und sozialen Fähigkeiten dazu beitragen, dass Kinder lernen, die Sichtweisen anderer zu respektieren und zu verstehen.

Wie man mit dem Problem umgeht?
Mütter und Väter sollten unbedingt Maßnahmen ergreifen, um egozentrisches Denken bei einem Kind zu überwinden. Psychologen geben konkrete Empfehlungen für Eltern.

Ein arroganter Mensch hat große Schwierigkeiten, Beziehungen zu Gleichaltrigen aufzubauen. Um egozentrisches Denken zu reduzieren, können die Eltern folgende Strategien umsetzen:
- Empathie fördern: Eltern sollten aktiv versuchen, das Kind in die Lage anderer zu versetzen. Geschichten, Rollenspiele oder Diskussionen über Gefühle können hierbei äußerst hilfreich sein.
- Soziale Interaktion initiieren: Regelmäßige Spieltermine mit Gleichaltrigen ermöglichen es dem Kind, soziale Fähigkeiten zu entwickeln und zu lernen, wie wichtig Kompromisse und das Teilen sind.
- Vorbildfunktion: Eltern sollten selbst empathisches Verhalten zeigen und positive zwischenmenschliche Beziehungen pflegen, damit das Kind diese Verhaltensweisen nachahmen kann.
- Kritik konstruktiv äußern: Anstatt das Kind zu schimpfen, wenn es sich egozentrisch verhält, sollten Eltern ihm helfen, alternative Sichtweisen zu erkennen und die Auswirkungen seines Verhaltens auf andere einzuschätzen.
- Belohnung von kooperativem Verhalten: Positives Verhalten, wie das Teilen von Spielzeugen oder das Helfen anderen Kindern, sollte gelobt und belohnt werden, um es zu verstärken.
Durch diese Maßnahmen können Eltern dazu beitragen, egozentrisches Denken abzubauen und die sozialen Fähigkeiten ihres Kindes zu stärken, wodurch die Grundlage für gesunde Beziehungen gelegt wird.
