Die Arbeit des modernen Fotografen ist längst über die Fotowerkstatt hinausgewachsen. Fachkräfte für Fotografie sind heute in Werbeagenturen, Marketingabteilungen von Handels- und Produktionsunternehmen, in der Schönheitsbranche, in Immobilienagenturen, bei Mediendienstleistern oder bei Unternehmen, die Veranstaltungsdienstleistungen anbieten, gefragt. Auf der Suche nach einer freien Stelle erstellt ein Arbeitssuchender einen Lebenslauf, der seine Fähigkeiten und seine Berufserfahrung widerspiegelt.
Struktur
Bei der Bewerbung auf eine freie Stelle muss man dem Arbeitgeber nicht nur die wichtigsten beruflichen Fähigkeiten mitteilen, sondern auch kurz etwas über sich selbst erzählen.
Der Lebenslauf sollte Punkte enthalten:
- Persönliche Daten: Name, Adresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse.
- Berufsziel: Ein kurzer Satz, der Ihre beruflichen Ziele zusammenfasst.
- Berufserfahrung: Alle relevanten beruflichen Stationen in umgekehrter chronologischer Reihenfolge auflisten, inklusive Praktika und Nebenjobs.
- Ausbildung: Informationen zu Schulabschluss, Studium und weiterführenden Qualifikationen.
- Fähigkeiten: Besondere Fähigkeiten und Kenntnisse, z.B. Sprachkenntnisse, IT-Kenntnisse oder Soft Skills.
- Hobbys und Interessen: Ein paar persönliche Interessen können Ihre Persönlichkeit unterstreichen.

Es ist wünschenswert, Ihrem Lebenslauf Ihr Foto und einen Link zu Ihrem Portfolio beizufügen. Achten Sie darauf, dass das Foto professionell und aktuell ist. Ihr Portfolio sollte Ihre besten Arbeiten präsentieren und glaubhaft Ihre Fähigkeiten belegen.
Anschreiben
Um das Interesse des Arbeitgebers zu wecken, wird der Lebenslauf durch ein Anschreiben ergänzt, das an den Mitarbeiter des Personaldienstes oder den Leiter des Unternehmens gerichtet ist. Ein solcher Brief beginnt mit einer Begrüßung und einer Anrede, Zum Beispiel: „Hallo, Iwan Iwanowitsch“. Stellen Sie sich dann vor und erklären Sie Ihr Interesse an der Stelle. Begründen Sie die Wahl des Unternehmens für die Anstellung, indem Sie sagen, dass Sie dessen Wachstum und Stabilität kennen.
Sprechen Sie dann kurz über sich selbst, wobei Sie den Schwerpunkt auf Erfahrung und Wissen sowie auf Charaktereigenschaften legen, die in diesem Bereich wichtig sind. Zum Beispiel: Stressresistenz, Wunsch nach Selbstverbesserung, Wunsch nach hoher Arbeitsqualität. Geben Sie im Anschreiben Informationen über die Teilnahme an Wettbewerben, die Fähigkeit, moderne Geräte zu benutzen, und die Kenntnis von Computerprogrammen an.
Im letzten Teil des Schreibens ist es obligatorisch, sich für das Lesen des Schreibens zu bedanken und die Bereitschaft zu bekunden, Fragen zu beantworten, die den Arbeitgeber interessieren. Zum Beispiel: „Ich danke Ihnen für die Aufmerksamkeit, die Sie meiner Bewerbung geschenkt haben, und freue mich auf die Gelegenheit, mich in Ihrem Unternehmen vorzustellen. Wenn Sie Fragen haben, bin ich jederzeit bereit, sie zu beantworten. Schließlich wird darauf hingewiesen, dass Zusammen mit diesem Schreiben senden Sie Ihren Lebenslauf und Empfehlungsschreiben (falls vorhanden) von Kunden oder früheren Arbeitgebern zur Prüfung ein. Beenden Sie das Anschreiben mit Abschiedsworten, wie z. B.: „Mit freundlichen Grüßen, Petrov Peter Petrovich“. Dann datieren, unterschreiben und Kontaktinformationen angeben.
Irrtümer
Um in den Augen des Arbeitgebers wie ein Profi auszusehen, sollten Sie beim Verfassen dieses Dokuments typische Fehler vermeiden.
Neben den Fehlern im Lebenslauf machen Arbeitssuchende auch Fehler im Anschreiben. Schreiben Sie keine langen Erzählungen, schätzen Sie die Zeit der Personen, die den Lebenslauf lesen müssen.

Beispiele
Bringen Sie in der oberen linken Ecke des Lebenslaufs ein Foto in der Größe von etwa 3×5 cm an.
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Nachname Vorname Vatersname:
Alter:
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Wohnanschrift:
Telefonnummer:
E-Mail:

Ziel: erhalten einen Job als Fotograf mit einem freien Zeitplan und Gehalt von 20 000 Rubel.
Bildung: 2004-2008 г. Staatliche Universität Moskau. Staatliche Lomonossow-Universität Moskau, Fachbereich Fotojournalismus.
Zusätzliche Ausbildung: 2008-2008 г. Schule für Gestaltung, g. Moskau. Kurse der Grafikprogramme Adobe Illustrator, Photoshop.
Berufliche Leistungen und Fähigkeiten:

Berufserfahrung:
2009-2012 г. Werbeagentur „Corsair“ g. St. Petersburg – Fotograf.

2012-2015 г. Dairy Shores Combine, g. Moskau – Fotograf.
Zusätzliche Informationen:

Wenn die Berufserfahrung umfangreich ist, sollte man im Lebenslauf eine allgemeine Berufserfahrung angeben und die letzten Arbeitsstellen im Detail erwähnen.
Anschreiben Beispiel:
„Guten Tag, verehrter Iwan Iwanowitsch!
Ich, Iljin Iljitsch, habe eine Benachrichtigung von der HeadHunter-Website erhalten. ru, dass Ihr Unternehmen – der beste Hersteller von Süßwaren in der Region – einen Fotografen braucht. Ich bin sicher, dass mein Profil Hochschulbildung und Berufserfahrung von mehr als 6 Jahren kann für diese Position nützlich sein. Die Fotografie ist meine Lieblingsbeschäftigung, ich verbessere ständig meine Fähigkeiten und interessiere mich nicht nur für die Neuheiten der modernen Fotoausrüstung, sondern auch für die Methoden zur Herstellung hochwertiger Fotos. Ich habe mein eigenes Fotoalbum mit den interessantesten Arbeiten, die ich bereit bin, Ihnen beim Vorstellungsgespräch zu präsentieren. Ich hoffe, dass mein Lebenslauf Ihr Interesse weckt und ich die Möglichkeit habe, mich und meine beruflichen Fähigkeiten im Detail vorzustellen.
Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit und möchte Ihnen meine Kontaktdaten mitteilen:
Tel. – XXXX-XXX-XXX
E-Mail Adresse – 12345@ mail. ru

Mit freundlichen Grüßen, Ilyin I. И.

Datum, Unterschrift“
Ein Anschreiben wird in der Regel im Text einer E-Mail verfasst und der Lebenslauf als separate Datei angehängt.
Tipps für das Networking in der Fotografie
Besuche regelmäßig Fotomessen und Ausstellungen. Dort triffst du Gleichgesinnte und knüpfst wertvolle Kontakte. Sei ansprechbar und stelle Fragen zu den Arbeiten der Aussteller. Das zeigt Interesse und öffnet Türen für Gespräche.
Nutze soziale Medien aktiv. Plattformen wie Instagram und LinkedIn bieten die Möglichkeit, dein Portfolio zu präsentieren und mit anderen Fotografen sowie potenziellen Kunden zu interagieren. Teile regelmäßig deine Arbeiten und setze dich mit anderen Nutzern auseinander, um ein Netzwerk aufzubauen.
Kooperiere mit anderen Kreativen. Suche nach Möglichkeiten zur Zusammenarbeit, sei es mit Visagisten, Models oder Grafikdesignern. Gemeinsame Projekte erhöhen die Sichtbarkeit und erweitern dein Netzwerk. Eine Empfehlung von einem Partner kann Türen zu neuen Kunden öffnen.
Besuche Workshops und Kurse, um neue Fähigkeiten zu erlernen und gleichzeitig Kontakte zu knüpfen. In solch einem Umfeld triffst du oft auf Gleichgesinnte, die deine Leidenschaft teilen. Das gemeinsame Lernen schafft eine offene Atmosphäre für den Austausch.
Engagiere dich in lokalen Fotoclubs oder Communitys. Diese Treffen bieten nicht nur die Möglichkeit zum Networking, sondern auch wertvolles Feedback zu deinem Werk. Zudem stärkt die Mitgliedschaft dein Profil in der lokalen Fotografenszene.
Teile deine Erfahrungen und Kenntnisse durch Blogbeiträge oder YouTube-Videos. Du positionierst dich so als Experte in deinem Bereich und ziehst Gleichgesinnte an. Ein regelmäßiger Austausch fördert die Vernetzung und schafft Vertrauen.
