Was ist der Unterschied zwischen Salsa und Bachata?
Manche glauben, dass Salsa und Bachata praktisch derselbe Tanz sind, nur mit anderen Namen. Aber dieses Urteil ist falsch. Salsa und Bachata haben zwar einige Gemeinsamkeiten, sind aber zwei völlig unterschiedliche Tänze. Betrachten wir nun die Gemeinsamkeiten und Unterschiede dieser beiden Tänze und finden wir selbst heraus, welcher von ihnen besser ist.
**Gemeinsamkeiten**
* Beide Tänze haben ihren Ursprung in lateinamerikanischen Ländern.
* Beide Tänze werden mit einem Partner getanzt.
* Beide Tänze werden zu lateinamerikanischer Musik getanzt.
**Unterschiede**
* **Rhythmus:** Salsa ist ein schnellerer Tanz, der zu einem 4/4-Takt getanzt wird, während Bachata ein langsamerer Tanz ist, der zu einem 3/4-Takt getanzt wird.
* **Schritte:** Die Schritte in Salsa sind komplexer und schneller als in Bachata.
* **Hüftbewegungen:** In Salsa werden die Hüften mehr bewegt als in Bachata.
* **Körperkontakt:** In Salsa gibt es mehr Körperkontakt zwischen den Partnern als in Bachata.
**Welcher Tanz ist besser?**
Letztendlich ist es eine Frage des persönlichen Geschmacks, welcher Tanz besser ist. Wenn Sie einen schnellen und energiegeladenen Tanz suchen, dann ist Salsa vielleicht die richtige Wahl für Sie. Wenn Sie einen langsameren und sinnlicheren Tanz suchen, dann ist Bachata vielleicht die bessere Wahl.
Ähnlichkeit der Tänze
Salsa und Bachata sind sich in vielerlei Hinsicht ähnlich, weshalb es für Ungeübte, die wenig vom Tanzen verstehen, schwierig ist, den Unterschied zwischen ihnen zu erkennen.

Die Tatsache, dass beide Tänze aus demselben Ort stammen, nämlich von den Völkern Südamerikas, ist nicht unwesentlich für ihre Ähnlichkeit. Daraus ergeben sich ähnliche Rhythmen, die Leidenschaft der Tänzer selbst und die Fantasie der Bewegungen ohne Grenzen. So ist es zum Beispiel schwierig, die ähnlichen Bewegungen nicht zu bemerken, bei denen die fließende Bewegung der Hüften eine besondere Rolle spielt, ebenso wie das Vorhandensein von Improvisation seitens der Tanzenden.

Auch die Musik, zu der beide Tänze getanzt werden, ist ähnlich: In der Regel handelt es sich um eine Melodie mit einem 4/4-Takt. Gleichzeitig eignen sich beide Tänze für eine paarweise Aufführung, weshalb man sie auch als sozial bezeichnen kann.

## Hauptunterschiede
Trotz der offensichtlichen Ähnlichkeiten unterscheiden sich die lateinamerikanischen Tänze Bachata und Salsa stark. Und es gibt mehr Unterschiede als Gemeinsamkeiten.
Zunächst einmal ist festzustellen, dass Bachata ein Tanz ist, der einen engen Fokus hat. Es handelt sich vielmehr nur um eine Tanzart, von der es noch zwei weitere Varianten gibt – die dominikanische und die kolumbianische. Bachata wird ausschließlich paarweise getanzt, was sich durch die Sinnlichkeit dieses Tanzes und seine Leidenschaft erklärt. Alle oben genannten Gefühle werden durch den engen Kontakt zwischen den Partnern erreicht. Diese Art von Tanz kann als romantisch bezeichnet werden, da er die Traurigkeit und die Gefühle der Liebenden verkörpert, und gleichzeitig die Zärtlichkeit, die Stärke der Gefühle zweier liebender Herzen, ihre Aufrichtigkeit. Gleichzeitig wird der Tanz selbst in einem entspannten Tempo ausgeführt, er zeichnet sich durch Plastizität und fließende Bewegungen aus, von denen die meisten als einfach bezeichnet werden können, da sie sehr einfach sind.
Grundsätzlich ist Bachata eher für Paare geeignet, die bereits in einer Beziehung sind, denn dieser Tanz hilft einem Mann und einer Frau, sich näher zu kommen, sich besser zu spüren. All dies wirkt sich sowohl auf starke als auch auf neu entstandene Beziehungen positiv aus. Und es ist auch ein intimerer Tanz als Salsa, da er oft sehr offen getanzt wird.
Die Salsa, die eine Kombination aus mehreren Tanzrichtungen ist, unterscheidet sich deutlich von Bachata. Die Stimmung ist verspielter, die Tänzer müssen viel mehr improvisieren. Beim Bachata gibt es normalerweise ein bestimmtes Skript, das sich von Tanz zu Tanz nicht ändert.
Salsa kann von einer Person oder mehreren (z. B. drei oder fünf) getanzt werden. Das heißt, die Anwesenheit eines Paares ist nicht zwingend erforderlich, wenngleich sie erlaubt ist. Das Tempo der Salsa ist ganz anders – ziemlich schnell und rhythmisch. Er drückt eine ganz andere Bedeutung aus, die sich von der des Bachata unterscheidet. Dies:
* Ausgelassenheit
* Fröhlichkeit
* Leichtigkeit
* Unbeschwertheit
* Leidenschaft
All dies wird durch die spektakulären und aktiven Bewegungen der Tänzer erreicht. Darüber hinaus sind die Grundschritte der Salsa etwas komplexer als die Grundbewegungen der Bachata, was auch ihr Unterscheidungsmerkmal ist.
Bachata kann auch für Menschen geeignet sein, die neue Bekanntschaften machen wollen. Das liegt daran, dass die Paare auf Tanzpartys oft die Partner wechseln, so dass es durchaus möglich ist, dass man sich in einem Paar mit einer Person wiederfindet, die man noch nie zuvor gesehen hat.
Was ist besser zu wählen?
Um sich zwischen Bachata und Salsa zu entscheiden, müssen Sie sich darüber klar werden, woran Sie mehr interessiert sind und welche Art von Mensch Sie vom Temperament her sind. Für aktive und gesellige Menschen natürlich besser geeignet für Salsa. Dieser Tanz sollte auch von denjenigen gewählt werden, die nicht mit jemandem zusammen tanzen wollen, da sie es gewohnt sind, ihre Gefühle unabhängig auszudrücken. Bachata ist ein eher sinnlicher Tanz und eignet sich daher für melancholische und sinnliche Menschen, die sich zu zweit bewegen möchten.

Trotz aller Unterschiede haben diese beiden Tänze eine enge Verbindung. Auf Salsa-Partys ist zum Beispiel niemand mehr verwirrt, wenn eine Musikkomposition für Bachata eingeschaltet wird. Das erklärt sich dadurch, dass es heutzutage praktisch keine Menschen mehr gibt, die auf eine bestimmte Tanzentwicklung fixiert sind. Deshalb sollte man sich nicht zu viele Gedanken über die Wahl machen. Wenn man einen dieser Tänze lernt, beherrscht man sicher auch die Grundbewegungen des zweiten Tanzes.
