Kusudama ist etwas Besonderes modulare Origami-Technik. Es ermöglicht Ihnen, eine Vielzahl von interessanten Produkten zu schaffen. Mit dieser Technik hergestellte Kugeln können zu einer originellen Dekoration für fast jedes Interieur in Ihrer Wohnung werden. Heute werden wir darüber sprechen, was Sie brauchen, um solche Produkte herzustellen und wie Sie sie herstellen können.
Inhalt
Typen
Die Module, die für die Herstellung von Produkten in der Kusudama-Technik verwendet werden, können in verschiedenen Farben und Stilen gestaltet werden.
Das Aussehen der künftigen fertigen Zierkugel hängt von diesen Parametern ab.

Zu den Haupttypen von Modulen gehören die folgenden Varianten.
Was du brauchst?
Sie sollten im Voraus alle notwendigen Materialien vorbereiten, um Produkte in der Kusudama-Technik herzustellen.
Wie man herstellt?
Gegenwärtig gibt es eine große Anzahl verschiedener Programme und Meisterkurse, die Schritt für Schritt helfen, Kugeln in der Technik des Kusudama herzustellen.
Eine ungewöhnliche Variante wird als Produkt betrachtet „Ball des Glücks“. Um eine solche magische Kugel herzustellen, müssen Sie mehrere Quadrate aus farbigem Papier mit den gleichen Abmessungen vorbereiten.

Jedes der Bretter wird zuerst in Richtung der beiden Diagonalen gefaltet, dann wird das Ganze aufgeklappt und 2 Mal in verschiedene Richtungen gefaltet.
Der entstandene Rohling wird so gebogen, dass ein „Doppelquadrat“ entsteht. Danach ist es notwendig, die Seiten ordentlich in die Diagonale zu stecken. Jede dieser Seiten wird aufgeklappt und leicht abgesenkt. Auch die Ecken des Rohlings sollten gestopft werden, alle Blätter liegen vollständig frei. Das Modul wird entlang der erhaltenen Linien zusammengesetzt. Insgesamt braucht man mindestens 30 Stück in den Maßen 9×9 und die gleiche Anzahl in den Maßen 7×7.
Jedes kleine Modul wird in ein großes Modul gelegt. Der erste Kreis der Zauberkugel wird aus 9 Teilen bestehen, der zweite aus 6 Modulen, und der dritte Kreis besteht nur aus einem Rohling. So sollten 2 Halbkugeln entstehen. Sie werden mit Klebstoff zusammengeklebt.
Mit der Technik des Kusudama kann man auch Schritt für Schritt einen bunten durchbrochenen Papierball herstellen. Um das zu machen, solltest du zuerst weiße und blaue Papierstreifen vorbereiten. Insgesamt sollten es 60 Stück sein (30 Stück Streifen von jeder Farbe).
Die blauen Streifen werden zuerst entnommen. Sie werden in der Hälfte gefaltet, später geöffnet, die obere linke Ecke wird leicht zur Mitte hin gebogen. Machen Sie dasselbe mit der rechten Ecke. Danach wird die linke obere Ecke des Streifens nach unten und die rechte nach oben zur Mitte hin abgesenkt. All dies wird mehrmals wiederholt. Anschließend werden die Rohlinge in der Hälfte gefaltet. Alle Blätter werden aufgefaltet und in die Ausgangsposition gebracht und zur Seite gelegt.
Die weißen Blätter werden ebenfalls zur Hälfte gefaltet, dann wird eine kleine Einkerbung (0,6-0,7 Millimeter) am Ende einer der Seiten gemacht und alles wieder gefaltet. Die Blätter werden mit einer Ziehharmonika bis zur Mitte gefaltet. Machen Sie das Gleiche auf der zweiten Seite der Bögen. Dann verbindet man die obere rechte und die untere linke Ecke. Zum Schluss nimmst du die blauen Zuschnitte und legst das weiße Papier in die Mitte.
Die blauen Zuschnitte werden entlang der geplanten Falzlinien gefaltet. Anschließend wird das gesamte Produkt entsprechend den markierten Streifen gefaltet. Die weißen Teile werden mit PVA-Kleber geklebt.
Zum Schluss sollte man mit dem Zusammenbau der Kugel selbst beginnen, dazu sollte man zunächst 5 Zuschnitte zusammenkleben.
Danach müssen Sie die Module kreisförmig verbinden, bis eine Kugel entsteht.

In der Technik des Kusudama kann man einfache Handarbeiten für Anfänger machen. In diesem Fall können Sie Quadrate aus farbigem Papier in der gleichen Größe vorbereiten (am besten nehmen Sie 8×8 oder 9×9). Alle Teile müssen abwechselnd entlang der beiden Diagonalen gebogen werden. Es ist auch notwendig, weitere Falzlinien zu machen, indem man das Blatt zweimal in der Hälfte faltet, aber bevor man dies tut, sollte man alle Zuschnitte zuerst auffalten und auf die andere Seite drehen. Alle Rohlinge werden wieder zu kleinen Quadraten gefaltet, wobei die oberen und unteren Ecken verbunden werden sollten.
Als Nächstes sollten Sie die Ecken des Rohlings in den mittleren Teil des Produkts falten, dann sollte jeder von ihnen in den inneren Teil des Produkts gefaltet werden. Nachdem sie leicht abgesenkt und falten Sie alle Rohlinge entlang der vertikalen markierten Linie. Zum Schluss werden die oberen und unteren Ecken mit dem Mittelteil verbunden. Das Werkstück wird so aufgefaltet, dass große dreieckige Ecken entstehen.
Für den Zusammenbau der gesamten Bastelarbeit müssen Sie zunächst 4 fertige Papiermodule vorbereiten. Sie werden mit PVA-Kleber zusammengeklebt.
So sollte man eine große Blume erhalten (sie sollte wie eine Chrysantheme aussehen).
Sie sollten mehrere Teile auf diese Weise anfertigen. Am Ende werden die fertigen großen Elemente aneinander befestigt, so dass eine üppige, mehrfarbige Kugel entsteht. Es ist zudem ratsam, ein stabiles Trägersystem zu schaffen, bevor Sie mit dem endgültigen Zusammenbau beginnen, um die Struktur zu stabilisieren.
Zusätzlich können Sie Ihrer Kusudama-Kugel kreative Elemente hinzufügen, wie z.B. Glitzer, Perlen oder andere Dekorationen, um ein persönlicheres Flair zu verleihen. Diese Extras können nicht nur die Ästhetik verbessern, sondern auch die Stabilität der Kugel unterstützen.
Schöne Beispiele
Wenn Sie das Innere Ihres Hauses ein wenig dekorieren wollen, dann kann eine bunte Kugel mit kleinen Lilien eine gute Option sein. Blumen können aus orangefarbenem Papier hergestellt werden. In deren Mitte können Sie zusätzliche Elemente aus kleinen Perlen oder Perlchen anbringen. Dadurch wird das Kunsthandwerk noch origineller und schöner.

Der Rest des Ballons kann aus grünem und braunem Papier hergestellt werden. Auf dieser Basis wird das Blattwerk gestaltet. Sie können in Form eines kleinen Akkordeons oder gefalteter Rauten hergestellt werden.
Auch für das Innere können Sie eine Kusudama-Kugel aus kleinen Blumen-Glocken herstellen. Zu diesem Handwerk gehören Blumen mit dünnen Blütenblättern in dreieckiger Form. Wenn Sie eine ganze Komposition schaffen wollen, können Sie mehrere solcher einfarbigen Kugeln auf einmal herstellen und sie an einem geeigneten Ort platzieren.

Eine weitere ungewöhnliche Möglichkeit ist Stern-Kugel. Es ist durch ungewöhnliche und komplexe Dekoration gekennzeichnet. Das Kunsthandwerk ist eine Kugel, die aus vielen Figuren besteht, die die Form eines Kegels haben. Und sie sollten unterschiedliche Größen und Volumen haben.
Meistens „Star Ball“ ist von zwei Farben gemacht.
Oft bestehen sie auch aus Figuren in verschiedenen Schattierungen der gleichen Farbe. Wie bei der vorherigen Variante können Sie mehrere solcher einfarbigen Produkte in verschiedenen Größen herstellen und sie zu einer Komposition zusammenfügen.
Um mit dem Basteln von Kusudama-Kugeln zu beginnen, benötigen Sie einige Grundmaterialien, wie z.B. farbiges Papier, Schere, Kleber und gegebenenfalls eine Pinzette für präzisere Arbeiten. Nutzen Sie auch eine Matte oder einen Tisch, um Ihre Bastelarbeiten ordentlich durchzuführen.
Ein wichtiger Tipp beim Erstellen von Kusudama-Kugeln ist, die Papierstücke gleichmäßig zu schneiden und zu falten. Dies stellt sicher, dass alle Teile gut zusammenpassen und die Kugel gleichmäßig aussieht. Außerdem sollten Sie beim Zusammenfügen der Teile darauf achten, dass der Kleber gut haftet, um die Stabilität der Kugel zu gewährleisten.
Wie man ein Kusudama aus Papier in Form einer Kugel mit Locken macht, sehen Sie im Video.
Materialien und Werkzeuge
Beginne mit hochwertigem Papier. Faltpapier oder Origamipapier eignet sich hervorragend, da es leicht zu falten ist und in verschiedenen Farben erhältlich ist. Suche nach quadratischen Blättern, die die Standardgröße von 15 x 15 cm haben.
Benötige folgende Werkzeuge für die Herstellung von Kusudama:
- Schneidewerkzeuge: Eine präzise Schere oder ein Cuttermesser helfen, das Papier exakt zu schneiden.
- Lineal: Ein Metalllineal gewährleistet gerade Schnitte und genaue Faltungen.
- Bleistift: Nutze einen Bleistift, um bei Bedarf Markierungen zu setzen, ohne das Papier dauerhaft zu beschädigen.
- Kleber: Ein starker Bastelkleber oder Sprühkleber sorgt dafür, dass die Faltungen fest sitzen.
- Faltbrett: Damit glättest du die Falten und sorgst für saubere Knicke.
Achte darauf, ein ruhiges und gut beleuchtetes Arbeitsumfeld zu schaffen. Halte deine Materialien ordentlich organisiert, um den Faltprozess zu erleichtern. Besorge dir auch eine Pinzette für präzises Arbeiten, wenn du mit kleinen Papierstücken hantierst.
Wenn du die Materialien und Werkzeuge bereit hast, kannst du sofort mit dem Falten beginnen. Jedes Kusudama wird durch die Wahl der Farben und Muster einzigartig. Experimentiere mit verschiedenen Stilen, um dein persönliches Kunstwerk zu schaffen!
Falttechniken für Anfänger
Beginne mit der Grundtechnik, dem sogenannten „Kreisfalten“. Lege ein quadratisches Blatt Papier vor dich und falte es diagonal, sodass ein Dreieck entsteht. Öffne es wieder und falte nun die andere Diagonale. Dies schafft eine Mittellinie und hilft, die Ecken präzise zu positionieren. Der nächste Schritt besteht darin, die Kanten zur Mittellinie zu falten. Dies nennt man „Kreuzfalten“ und ist eine wichtige Basis für komplexere Modelle.
Eine weitere nützliche Technik ist die „Umschlagfaltung“. Bei dieser Methode faltest du das Blatt in der Mitte, um ein Rechteck zu bilden. Öffne es und falte die oberen und unteren Kanten zur Mittellinie. Diese Technik wird häufig verwendet, um Kusudama-Blütenblätter zu formen. Experimentiere mit diesen Faltungen, um ein Gefühl für die präzise Handhabung des Papiers zu entwickeln.
Die „Wasserbombenfaltung“ ist ebenfalls eine ausgezeichnete Technik für Anfänger. Diese Methode ermöglicht es, ein dreidimensionales Objekt zu schaffen. Durch eine Reihe von Faltungen und das Aufblasen des Modells erhältst du eine interessante Form, die leicht anpassbar ist. Du kannst sie als Basis für viele Kusudama-Designs verwenden.
Schließlich ist es wichtig, Geduld zu haben. Übung macht den Meister. Nimm dir Zeit, um alle Techniken zu wiederholen und deine Fähigkeiten zu verbessern. Mache kleine Schritte und versuche, deine Fortschritte zu dokumentieren, um deine Entwicklung zu sehen. Mit diesen Techniken und etwas Übung stellst du schnell deine ersten Kusudama-Modelle her.
Tipps und Tricks für perfekte Kusudama
Verwende qualitativ hochwertiges Origami-Papier, um eine ansprechende Textur und Struktur zu gewährleisten. Achte auf die richtige Grammatur, die zwischen 70 und 120 g/m² liegen sollte, damit die Modelle stabil und gleichzeitig gefällig sind.
Schneide das Papier in präzise Quadrate. Bei Standardmodellen empfehlen sich Größen von 15 cm x 15 cm oder 10 cm x 10 cm für Anfängermodelle. Genauigkeit beim Schneiden verhindert ungleichmäßige Falten und sorgt für harmonischere Ergebnisse.
Falze präzise und scharf. Nutze ein Falzbein oder ein Lineal, um die Falten deutlich zu markieren. Günstige Tools können das Falten erleichtern und vereinfacht die Erstellung komplexerer Modelle.
Arbeite in einer ruhigen Umgebung. Eine störungsfreie Umgebung fördert Konzentration und Präzision. Plane ausreichend Zeit ein, um stressfrei arbeiten zu können.
Stelle sicher, dass die Kanten beim Falten sauber übereinanderliegen. Kleinste Ungenauigkeiten beeinträchtigen das Gesamtbild der Kusudama erheblich. Kontrolliere das Ergebnis nach jedem Falten und passe gegebenenfalls an.
Experimentiere mit verschiedenen Verschlussmethoden. Kleben ist eine gängige Methode, aber auch das Umwickeln mit Schnüren oder Bändern kann deine Modelle interessanter machen. Probiere verschiedene Techniken aus, um zu sehen, welche dir am besten gefällt.
Kombiniere unterschiedliche Farben und Muster. Eine harmonische Farbwahl hebt die Schönheit deines Modells hervor. Nutze dazu die Farben, die dir am meisten zusagen, und spiele mit Kontrasten.
Verziere die Kusudama nach dem Fertigen. Das Hinzufügen von kleinen Elementen wie Perlen oder Glitzer kann den Gesamteindruck verbessern. Seine persönliche Note ist durch kreative Zusätze leicht zu erreichen.
Prüfe die Stabilität deines Modells. Schütze die Kusudama mit einem Sprühlack, um sie haltbarer zu machen, besonders wenn du sie regelmäßig präsentierst oder als Dekoration verwendest.
Schau dir Tutorials oder Videos an. Es gibt viele Ressourcen, die dir helfen können, neue Techniken zu erlernen oder Inspiration für eigene Kreationen zu finden. Visuelle Anleitungen sind oft sehr hilfreich für Anfänger!
Verzierungen und persönliche Gestaltungsmöglichkeiten
Verzichte bei der Gestaltung deiner Kusudama nicht auf kreative Akzente. Nutze originelle Farben und Muster für die einzelnen Blütenblätter. Lege besonderen Wert auf die Auswahl des Papiers; Origami-Papier mit unterschiedlichen Texturen und Druckmustern wertet dein Projekt auf.
Ein einfacher Weg, um persönliche Note hinzuzufügen, ist das Anbringen von kleinen Dekorationen. Überlege dir, Knöpfe, Perlen oder Glitzersteine in die Blüten zu integrieren. Das wird nicht nur die Kusudama auflockern, sondern auch die individuelle Handschrift unterstreichen.
| Material | Verzierungsidee |
|---|---|
| Karton | Farbe mit Aquarell oder Marker gestalten |
| Origami-Papier | Musterdrucke verwenden |
| Jutetwitter | Papierbänder spiralförmig befestigen |
| Perlen | An den Spitzen der Blüten anbringen |
Denke an die Form deiner Kusudama. Du kannst deine Kreationen aufhängen oder als Tischdekoration nutzen. Für hängende Varianten eignen sich zusätzlich Stoff- oder Schnurverzierungen, die ihnen einen weicheren Charakter verleihen.
Denke auch an personalisierte Geschenkkarten oder kleine Zettel mit Botschaften, die du zwischen die Blüten blitzen lassen kannst. Diese kleinen Details machen deine Kusudama zu einem einzigartigen Kunstwerk.
Anwendungen und Dekoration mit Kusudama
Kusudama eignen sich hervorragend für verschiedenste Dekorationszwecke. Sie können Ihre Räume durch kreative Anordnung von Kusudama-Kugeln aufwerten. Eine beliebte Idee ist es, mehrere Kugeln an einem Faden aufzuhängen und sie in verschiedenen Höhen zu platzieren. Dadurch entsteht eine dynamische Raumgestaltung, die Aufmerksamkeit auf sich zieht.
Eine weitere Möglichkeit ist der Einsatz von Kusudama als Tischdekoration. Positionieren Sie kleinere Kugeln in einer Schale oder auf einem Tablett. Kombinieren Sie unterschiedliche Farben und Muster, um einen lebendigen Effekt zu erzielen. Diese Tischdeko ist besonders bei Feiern und Anlässen ein echter Hingucker.
Für saisonale Anlässe bieten sich Kusudama in thematisch passenden Farben an. Im Frühling können zarte Pastelltöne verwendet werden, während im Herbst kräftigere Erdtöne eine gemütliche Atmosphäre schaffen. Basteln Sie Kusudama in Weihnachtsfarben und verwenden Sie sie als Baumschmuck, um Ihrem Fest eine persönliche Note zu verleihen.
Kusudama eignen sich auch hervorragend als Geschenke. Verpacken Sie sie in transparentem Papier oder einer schönen Box. Diese handgefertigten Kugeln zeigen Ihre Mühe und Kreativität und überraschen Empfänger auf besondere Weise. Personalisieren Sie die Kusudama, indem Sie spezielle Farben oder Motive wählen, die zum Geschmack des Beschenkten passen.
Neben der Dekoration können Kusudama auch als Lern- und Entspannungswerkzeug eingesetzt werden. Das Falten und Zusammensetzen regt die Kreativität an und kann als Meditationshilfe dienen. Verwenden Sie verschiedene Papiersorten, um das Erlebnis abwechslungsreicher zu gestalten. Kombinieren Sie einfaches Origami mit Kusudama-Techniken, um Ihre Fähigkeiten weiterzuentwickeln.
Experimentieren Sie mit verschiedenen Größen und Formen. Kleine Kusudama können als Anstecker oder Schlüsselanhänger gestaltet werden. So zaubern Sie einen originellen Akzent in Ihren Alltag und zeigen zugleich Ihre Liebe zur Kunst des Origami.
