Beim Verfassen eines Lebenslaufs verwendet ein Arbeitssuchender in der Regel formale Informationen, die Auskunft über seine Ausbildung und persönliche Daten geben. Der Abschnitt über den Familienstand ist da keine Ausnahme. Dieser Abschnitt erfordert Aufmerksamkeit, aber es besteht keine Notwendigkeit, mehr zu erfinden als das, was vorhanden ist.
Geben Sie die Informationen unter Berücksichtigung der Passdaten ein und halten Sie sie so korrekt wie möglich.
Inhalt
Besonderheiten beim Ausfüllen des Abschnitts
Die Spalte „Familienstand“ in einem Lebenslauf ist ein Standardeintrag. In der Regel wird dies in den Abschnitt „zusätzliche Informationen“ aufgenommen. Arbeitgeber nehmen diese Informationen mit unterschiedlicher Aufmerksamkeit wahr. Das Interesse wird durch den Schwerpunkt der Arbeitstätigkeit bestimmt.
Einige Arbeitgeber neigen dazu, diese Spalte zu ignorieren und mehr auf die beruflichen Qualitäten und Fähigkeiten zu achten. Eine Reihe von Arbeitgebern interessiert sich jedoch für den Familienstand. Der Grund dafür ist klassisch: Das Vorhandensein einer legitimen anderen Hälfte impliziert eine gewisse Bindung, die zum Beispiel die Möglichkeit von Geschäftsreisen einschränkt. Die junge, sich entwickelnde Produktion erfordert Überstunden, die für den einzelnen Bürger unzumutbar sind. Zölibatäre haben die Möglichkeit, mehr Energie auf ihre Karriere zu verwenden.
Auf der anderen Seite, das Vorhandensein einer Familie ist ein Indikator für Stabilität, Verantwortung und Zuverlässigkeit des Bewerbers. Derartige Qualitäten des Bewerbers werden vom Arbeitgeber sicherlich geschätzt. Außerdem arbeitet ein Familienmitarbeiter mit erhöhter Intensität, strebt nach einer Beförderung, einem Bonus, da er seine Familie unterstützen muss.
Die Arbeitgeber können auch folgendermaßen denken. Ein junges Mädchen, verheiratet, ohne Kinder – das bedeutet, dass ein Mutterschaftsurlaub geplant ist. Diese Art des Denkens bedeutet Ablehnung. Eine zölibatär lebende Frau über 30 Jahre, die sich um eine Stelle in einem männlichen Team bewirbt und daher das Ziel der Heirats verfolgt. Daher ist die Karriere von untergeordneter Bedeutung.
Der Absatz, der den Familienstand offenbart, ist eine zusätzliche Information. Sie erfordert jedoch eine gewisse Aufmerksamkeit und obligatorische Kenntnisnahme. Die wichtigste Bedingung ist, aufwändige Details zu vermeiden. Verwenden Sie eine kurze, prägnante Antwort, die die wichtigsten Daten erfasst.
Sowohl das Vorhandensein als auch das Fehlen einer ehelichen Bindung bringt gewisse Vor- und Nachteile mit sich. Deshalb es macht keinen Sinn, diese Informationen beim Verfassen eines Lebenslaufs zurückzuhalten.
Eine ausreichende Anzahl von Unternehmen führt eine eigene interne Überprüfung der genannten Daten durch. Zusätzlich ist es ratsam, in einem persönlichen Gespräch mehr über den Umgang mit dem Familienstand zu erfahren. Arbeitgeber sind oft daran interessiert, mehr über den Lebensstil ihrer Mitarbeiter zu erfahren, um besser auf deren Bedürfnisse und Herausforderungen eingehen zu können.
Es ist wichtig, realistisch zu sein und die eigenen Lebensumstände ehrlich darzustellen. Eine klare Kommunikation über den Familienstand kann Missverständnisse während des Rekrutierungsprozesses vermeiden und verbessert die Transparenz zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Bildungseinrichtungen und Karrierecoaches empfehlen daher, diese Informationen auf eine positive Art und Weise im Lebenslauf zu präsentieren.
Möglichkeiten
Das Schema für das Ausfüllen des Abschnitts „Familienstand“ ist für Frauen und Männer einheitlich. Verfassen eines Lebenslaufs, ist es für ein Mädchen wichtig, das Vorhandensein eines Mutterschaftsurlaubs anzugeben. Es ist sinnlos, diese Nuance zu verschweigen, denn die Wahrheit wird auf jeden Fall ans Licht kommen.
Einige Arbeitgeber können eine Bewerberin ablehnen, die sich im Mutterschaftsurlaub befindet oder vor kurzem die Mutterschaftsfrist überschritten hat. Argumente für eine Ablehnung sind die Unterbrechung der Arbeitstätigkeit: fehlende Möglichkeit, sich beruflich weiterzuentwickeln, Verlust der vorhandenen Fähigkeiten.
Beim Schreiben eines Lebenslaufs sollten folgende Punkte beachtet werden.

Diese Angabe bedeutet, dass keine amtlich eingetragene Ehe besteht. Frauen schreiben in der Regel „ledig“. Männer dürfen mehr als eine Option wählen: „ledig“, ‚ledig‘. Es gibt keinen grundlegenden Unterschied in der Anwendung der beiden Begriffe. Es wird empfohlen, bei Bewerbern unter 30 Jahren „ledig“ anzugeben.

Die Angabe impliziert eine amtlich eingetragene Ehe. Frauen geben „verheiratet“ an, Männer – „verheiratet“. Außerdem ist es notwendig, die Anwesenheit/Abwesenheit von Kindern anzugeben.
Die Spalte bestätigt die Tatsache der rechtlichen Auflösung der Ehe. Dies ist eine fakultative Angabe. Es ist üblich, „ledig“ / „nicht verheiratet“ anzugeben.
Die Person war früher verheiratet, aber der Ehepartner ist verstorben. Es ist notwendig, diese Nuance wegzulassen und nur den offiziellen Familienstand anzugeben.
Ob Kinder erwünscht sind?
Das Vorhandensein von Kindern sollte im Lebenslauf angegeben werden. Für männliche Arbeitssuchende sind diese Angaben nicht aussagekräftig.
Aber eine Frau, die ein Kind hat, lässt manche Arbeitgeber zweimal nachdenken. Das Vorhandensein von Kindern bedeutet regelmäßige Krankmeldungen, außerordentliche Abwesenheiten von der Arbeit. Oft werden Mädchen gerade wegen der Anwesenheit von kleinen Kindern abgelehnt. Geben Sie bei der Erstellung eines Lebenslaufs unbedingt die Anzahl und das Alter der Kinder an. Kinder im Alter von 12-15 Jahren sind für den Arbeitgeber weniger „belastend“ als ein Kind unter 5 Jahren. Wenn Sie kleine Kinder haben, geben Sie bitte die Möglichkeit an, sie Verwandten oder Kindermädchen anzuvertrauen.
Was man nicht angeben sollte?
Bei der Beschreibung des Familienstandes bitte die Angaben zur zivilen Ehe weglassen. Dies ist eine inoffizielle Tatsache, und einzelne Arbeitgeber halten solche Kandidaten für unzuverlässig, unentschlossen, windig.
Auch die Beschreibung einer Geliebten, Verlobung ausschließen.

Wie man richtig schreibt?
Die wichtigsten Streitfragen in Bezug auf den Familienstand betreffen Kinder: ob man das Vorhandensein eines Kindes angeben oder verheimlichen soll, ob es notwendig ist, sein Alter anzugeben. Es gibt Beispiele dafür, wie Mädchen dieses Detail im Lebenslauf weglassen und beim Vorstellungsgespräch die Nuancen aushandeln. Dieses Beispiel zeigt die Möglichkeit auf, den Familienstand zu bestimmen, wobei einige Nuancen angegeben werden, aber der Vorteil erhalten bleibt.
VOLLSTÄNDIGER NAME: Elena Iwanowa

Geburtsdatum: 17.02.1985
Ausbildung: Moskauer Staatliche Juristische Universität, Fachrichtung „Bankrecht“
Telefon:

E-Mail:

Berufserfahrung: 2008-2018 – Gazprombank
Stellung: Rechtsberaterin
Die Aufgaben: Beratung von Klienten in Bankrecht, Erstellung von rechtlichen Gutachten, Unterstützung bei der Vertragsgestaltung.
Familienstand: ledig. Kind, 4 Jahre. Ich vertraue das Kind notfalls meiner Großmutter an.
Zusätzliche Informationen: Es kann vorteilhaft sein, die Unterstützung, die man erhält, zu erwähnen, um Arbeitgebern zu zeigen, dass man in der Lage ist, Beruf und Familie zu vereinbaren. Zudem sollte man bereit sein, Fragen zu beantworten, falls das Thema im Vorstellungsgespräch angeschnitten wird. Es ist wichtig, klarzustellen, dass die persönlichen Umstände keinen Einfluss auf die Professionalität und Leistungsfähigkeit im Job haben.
Tipps für die Handhabung sensibler Informationen
Behandeln Sie persönliche Informationen mit Bedacht. Verzichten Sie darauf, Ihren Familienstand in einem Lebenslauf auszudrücken, es sei denn, es ist ausdrücklich gefordert. Diese Angabe kann diskriminierend interpretiert werden und nichts über Ihre Eignung für die Stelle aussagen.
Nutzen Sie Standardformulierungen, wenn Sie dennoch Informationen teilen möchten. Formulierungen wie „ledig“ oder „verheiratet“ sind in vielen Fällen ausreichend. Vermeiden Sie es, mehr als nötig preiszugeben. Dies schützt Ihre Privatsphäre.
Seien Sie sich der Datenschutzrichtlinien bewusst. Informieren Sie sich darüber, wie Ihre Daten verwendet und gespeichert werden. Bei unnötigen Risiken brechen Sie den Kontakt ab, wenn persönliche Informationen verlangt werden.
Erwägen Sie, Referenzen für Ihren beruflichen Werdegang zu nutzen, ohne persönliche Details preiszugeben. Wenn eine detaillierte Angabe zu Ihrer familiären Situation erforderlich ist, besprechen Sie das Anliegen direkt mit dem Arbeitgeber. Dies zeigt Ihr Engagement und Bewusstsein für die Thematik.
Schützen Sie alle Dokumente, die sensible Informationen enthalten, durch sichere Passwörter und Verschlüsselung. Bewahren Sie solche Daten nur in geschützten Umgebungen auf, um Datenverlust zu vermeiden.
Sehen Sie Informationsabfragen als Gelegenheit, um Ihre Entscheidungskompetenz zu demonstrieren. Halten Sie Ihre Antworten klar und präzise, um Missverständnisse zu vermeiden. So bleiben Sie immer in Kontrolle über Ihre persönlichen Daten.
